Schneller Abnehmeffekt mit der Joghurt-Diät

Als Joghurt-Liebhaber kann man mit der radikalen Joghurt Diät schnell abnehmen. Bis zu zwei bis drei Kilo können damit in nur wenigen Tagen purzeln. Dreimal täglich wird eine Mahlzeit durch Joghurt ersetzt. Da man pro Mahlzeit nur 250g bis 500g Joghurt zu sich nimmt, beträgt die Kalorien-Aufnahme ungefähr 450 Kcal bis 900 Kcal am Tag.

Welchen Joghurt sollte man nehmen?

Für die Fastenkur sollte man unbedingt Naturjoghurt essen und auf gesüßte Joghurts verzichten. Zwar können Light-Produkte, welche Süßstoffen enthalten, mit Vorsicht benutzt werden, allerdings können bestimmte Süßstoffe den Hunger anregen.

Fettarmer Joghurt oder Vollmilchjoghurt?

Zwischen fettarmen Joghurt und Vollmilchjoghurt gibt es keinen großen Unterschied, was die Kalorien angeht. Dennoch sollte man fettarmen Joghurt bevorzugen, da er weniger Fett und mehr Mineralien und Eiweiß vorweist. Er besitzt zwar mehr Kohlenhydrate als Vollmilchjoghurt, allerdings ist dies nicht von Nachteil. Denn Kohlenhydrate werden schneller vom Körper abgebaut als Fett.

Wie lange dauert diese Diät?

Die Diät sollte mindestens 2 Tage durchgeführt werden, jedoch auch nicht länger als 7 Tage dauern.
Es wird während der Abnehmphase gleichzeitig Muskelmasse reduziert. Treibt man also keinerlei Sport während der Kur, sollte man sie nicht zu oft praktizieren.

Je mehr hochwertige Lebensmittel die Diät ergänzen, umso mehr kann man deren Dauer verlängern.

Die Diät ergänzen

Eine Diät nur aus Joghurt wäre nicht nur einseitig und würde dem Körper lebenswichtige Nährstoffe vorenthalten, sondern wie wäre auch langweilig und nicht lange durchzuhalten. Daher kann man die Joghurtkur mit ein paar hochwertigen Lebensmitteln ergänzen.
Besonders empfehlenswert sind dabei frische Früchte wie Äpfeln, Birnen und Trauben, welche viele Vitamine liefern.

Byodo Natives LeinölAuch Gemüse wie Karotten und Kohlrabi können dazu kombiniert werden und bieten eine willkommene Abwechslung.Oft kann man auch auf saisonale Obst- und Gemüseangebote zurückgreifen. Wichtig ist natürlich, wie bei jeder Schlankheitskur, viel Wasser oder Tee trinken.

Weiterhin kann man den Joghurt mit nährstoffreichen Weizenkeimen vermengen. Diese bringen Vitamine und Ballaststoffe in die Kur. Die Weizenkleie sorgt weiterhin mit seiner hohen Ballaststoffdichte für ein schnelleres Sättigungsgefühl.

Wird die Fastenkur länger durchgeführt, sollten auch essenzielle Fette verzehrt werden. Da Fett viele Kalorien liefert, sollte es in kleinen und natürlichen Mengen durch Walnüsse oder Leinöl aufgenommen werden.

Tipps für den kleinen Hunger

Wie bei jeder Fastenkur kommt in der ersten Zeit der Hunger auf. Dabei hilft einfach viel Wasser oder Tee trinken. Dies unterdrückt den Hunger, füllt den Magen, bietet Mineralien und hat keine Kalorien. Besonders Mate-Tee eignet sich für eine Abnehmkur, da es den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel aktiviert.

Er wird zudem gern bei Fastenkuren angewendet, da er die Verdauung ankurbelt und die Abgabe von Flüssigkeit steigert. Abgebaute Fette und Schlacken werden so schneller ausgeschieden. Es wirkt damit effektiv gegen Hungergefühl angekämpft und der Appetit wird gezügelt, sodass man keinen Heißhunger-Attacken verfallen kann.

Kritik: Ist die Joghurt-Diät ungesund?

Wenn genug Wasser zur Verfügung steht, können gesunde Menschen zwischen 30 und 200 Tagen ohne Nahrung überleben, daher ist eine Fastenkur von sieben Tagen in dieser Hinsicht eher unbedenklich. Vor allem wenn man die Joghurtdiät mit Gemüse und Obst ergänzt. Diese ist besonders anzuraten, da der Mangel an Vitaminen und Mineralien auf längere Sicht nachteilig auf den Körper wirkt.

Etwa 25 Prozent des Gewichtsverlustes gehen auf das Konto des Muskelabbaus. Muskeln benötigen, neben unserem Gehirn, sehr viel Energie. Daher sollte die Diät mit Sport perfektioniert werden, um dem Muskelabbau entgegen zu wirken.

Was passiert bei einer kalorienarmen Diät?

Damit der Körper arbeiten kann, braucht er Energie in Form von Kalorien. Die meisten von uns sparen Kalorien in den so verhassten Fettpölsterchen an. Bekommt der Körper also keine Kalorien aus der Nahrung, nutzt er unsere Reserven und fängt an sie zu verbrauchen. Körpereigene Energievorräte findet man:

- in Form von Kohlenhydraten, genannt Glykogen, in der Leber
- in Fetten aus dem verpönten Fettgewerbe
- in Proteinen aus dem Muskelgewebe

Bei einer Diät werden zunächst die, kurzfristig zur Verfügung stehenden, Energiereserven des Menschen in Anspruch genommen. Dazu gehört das Glykogen („Stärke") der Leber, der Nieren und der Muskeln, dass in Traubenzucker umgewandelt wird. Diese schnell zur Verfügung stehenden Energiereserven liegen bei circa 6.700 Kilojoule (1.600 Kilokalorien) und sind innerhalb eines Tages verbraucht.

Danach sinkt der pH-Wert; es kommt also zu einer Ansäuerung im Körper. Dadurch verliert der Körper einiges an eingelagertem Wasser. Das Körpergewicht reduziert sich anfangs stark (ungefähr ein Kilogramm pro Tag), später weniger stark (bis etwa 500 Gramm pro Tag).

Nach der Mobilisierung der schnell zur Verfügung stehenden Energiereserven kommt es zu einem starken Eiweißverlust (zum Beispiel Muskelgewebe) von etwa 50 bis 70 Gramm pro Tag. Wie erwähnt zählen 25 Prozent des Gewichtsverlustes zum Muskelabbau.

Nach der Joghurt-Diät ohne Jojo-Effekt

Damit man nach der Joghurt-Diät nicht dem berüchtigten Jojo-Effekt unterliegt, sollte man besonders gut auf seine weitere Ernährung achten. Es ist von Vorteil, wenn man die Kalorien der Mahlzeit grob abschätzt. So bekommt der Körper nicht zu viele Kalorien auf einmal zugeführt und kann keine neuen Fettreserven anlegen. Auch sollten viele nährstoffreiche Mahlzeiten zu sich genommen werden, wie viel frisches und ungekochtes Obst und Gemüse. Ebenso sind hochwertige Öle wichtig, wie in form von Leinöl oder ganzen Walnüssen zu sich genommen werden.

Mehr Sport treiben

Optimal ist es, wenn man Sport treibt, um den Muskelverlust auszugleichen. Hat unser Körper weniger Muskeln, benötigt er auch weniger Energie – zunehmen wird leichter und der Jojo-Effekt greift.