Es gibt Menschen, die wollen sich nicht immer alles im Supermarkt kaufen. Wer zu diesen Menschen gehört, den wird es freuen zu hören, dass man Joghurt ganz einfach und günstig auch zuhause herstellen kann.

Es gibt dabei viele Möglichkeiten, Joghurt zu machen. Ob mit oder ohne Joghurtbereiter, mit Ferment oder Naturjoghurt als Starterkultur, viele Wege stehen einem offen. Bei der Joghurt-Herstellung unterscheidet man zwischen Art der Hilfsmittel und Art der verwendeten Rohstoffe.

Hilfsmittel beim selber machen von Joghurt

Folgende Hilfsmittel sind beim Joghurt machen gängig, alle haben ihre Vor- und Nachteile. Die einen Verbrauchen Strom, die anderen sind mit mehr Mühen beim Zubereiten des Joghurts verbunden.

Der elektronische Joghurtbereiter

Hier gibt es entweder ein großes Behältnis oder mehrer kleiner Gläschen, in die man die Milch mit der Startkultur füllen kann. Diese werden dann in den Joghurtbereiter gestellt und mithilfe von Stromzufuhr auf einer konstanten Temperatur gehalten.

Ein großer Behälter

Rosenstein & Söhne Yoghurt MakerMöchte man Joghurt ist großen Mengen herstellen, ist dies der zu bevorzugende Joghurtbereiter. Sollte man nur kleine Portionen des Joghurts über die Tage verzehren, kann bei Entnahme des Joghurts, die Keimbelastung steigen und so zu schnelleren Verderb führen. Deshalb gilt es, den Joghurt immer mit sauberem Besteck zu entnehmen.

Viele kleine Behälter

Severin JG 3519 Joghurt-FixViele kleine Behälter haben den Vorteil, dass diese bereits portioniert sind und praktisch gelagert werden können. Da viele kleine Portionen entstehen, bleibt die Keimbelastung gering, wenn man den Joghurt in kleinen Teilen verzehrt.

Joghurtbereiter ohne Strom

Stromloser My.Yo Joghurtbereiter in orangeEs ist ein ähnliches Prinzip wie beim elektronischen Joghurtbereiter, nur dass hier die Eigenwärme der erhitzten Milch auf die Joghurtbox strahlt und diese im Behältnis gespeichert wird. So bleibt ebenfalls eine konstante Wärme erhalten.

Ohne Joghurtbereiter

Wer keinen Joghurtbereiter hat, kann auf normale Hausmittel zurückgreifen, um den Fermentierungsprozess in Gang zu halten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, Hauptsache die Milch wird der passenden Temperatur ausgesetzt. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, ein Glas angesetzten Joghurt ins noch kuschelig, warme Bett zu legen. Gibt man noch eine Wärmflasche hinzu, kann nichts mehr schief gehen.

Neben den Hilfsmitteln kann sich die Art der Zubereitung noch von den verwendeten Rohstoffen unterscheiden.

Verschiedene Rohstoffe für den selbstgemachten Joghurt

Hier gibt es folgende zur Auswahl, von der Wahl der Milch bis hin zu den Bakterien.

Verschiedene Milcharten

Die Basis jeden Joghurts ist die Milch. Bei der Auswahl der Ansatzmilch, kann man darauf achten, welchen Fettgehalt sie hat oder ob sie homogenisiert ist. Beide Eigenschaften wirken sich auf Beschaffenheit des späteren Joghurts aus. Auch Sojadrinks oder Ziegenmilch kann je nach Geschmack verwendet werden.

Naturjoghurt als Startkultur

Für die nötige Starterkultur an Bakterienstämmen kann man zum einen Naturjoghurt nehmen. Dieser sollte dem Fettgehalt der Milch entsprechen. Ansonsten ist hier nichts zu beachten.

Joghurt-Ferment

A. Vogel Bio Vital-Ferment Joghurt naturEine weitere Starterkultur ist das Fermentpulver. Dieses gibt es von verschiedenen Marken und weißt je nach dem unterschiedliche Eigenschaften auf. So muss man zum Beispiel den Joghurt länger oder kürzer fermentieren lassen, je nach Fermentpulver.

Im wesentlichen lässt sich sagen, dass man für die Joghurtherstellung zuhause auf jeden Fall Milch und einer Starterkultur benötigt. Alles andere richtet sich nach Lust und Laune des Joghurt-Kochs.

Wie lange sind die selbstgemachten Joghurts haltbar?

Hat man einen Joghurt selber gemacht, ist dieser selbstverständlich nicht ewig haltbar. Trotz des hohen Säuregehalts, laufen auch die selbstgemachten Joghurts irgendwann ab und verlieren an Geschmack. Daher sagt man, dass die eigenen Joghurts maximal eine Woche im Kühlschrank halten. Für alles, was darüber hinaus geht, muss man selber die Verantwortung tragen.