Joghurt mit gesunden Nährstoffen

Joghurt als kleiner Snack zwischendurch wird sogar den Kindern erlaubt, denn er macht satt und stärkt mit seinem hohen Gehalt an Calcium Zähne und Knochen der Kleinen.

Aber das ist noch lange nicht alles. Das beliebte Milchprodukt hat noch einiges mehr zu bieten, was gesund auf den Körper wirkt und oft auch bei Krankheiten hilfreich ist.

Calcium in Joghurt

Calcium ist nicht nur von wichtiger Bedeutung, wenn es um den Aufbau von Zähnen und Knochen geht und dabei der Krankheit Osteoporose vorbeugt. Es übernimmt zudem eine bedeutende Funktion in der Regulation des Stoffwechsels.

In Milch und Milchprodukten wie Joghurt sind leicht aufnehmbare Formen an Calcium enthalten. Ohne Verzehr dieser Art von Lebensmitteln ist es problematisch die empfohlene Menge an Calcium, also etwa 800 mg pro Tag, zu sich zu nehmen.

Im Laufe der Zeit wurden allerdings pflanzliche Lebensmittel entwickelt, die einen ähnlichen Calciumgehalt aufweisen, wie zum Beispiel Sojamilch.

Probiotische Milchsäurebakterien

Aus der Werbung sind die Milchsäurebakterien sowie die Bifidobakterien seit Kurzem für ihre gesundheitsfördernde Wirkung bekannt. Nicht nur im herkömmlichen Joghurt, sondern auch in anderen milchsauer vergorenen Lebensmitteln, wie Sauerkraut und Dickmilch, sind diese enthalten.

Die normalen Mikroorganismen werden im menschlichen Magen-Darm-Trakt und durch die Gallensäure im Darm überwiegend abgetötet. Die speziellen probiotischen Stämme allerdings wurden so gezüchtet, dass sie auch Angriffe der Verdauungssäfte in großer Zahl überleben und heil im Darm ankommen.

Eine gesunde Darmflora hängt also von der Anzahl der Sauermilchbakterien des Joghurts ab. Vor allem wenn man Verdauungsbeschwerden hat, wie etwa Nebenwirkungen von Antibiotika, sind die winzigen Helfer im Darm von großer Wichtigkeit.

Kalium und Magnesium

Kalium und Magnesium sind Mineralstoffe, die zu den Elektrolyten im menschlichen Körper zählen. Diese sind an der Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks in Körperzellen beteiligt und Regeln den Wasserhaushalt. Auch Enzyme können durch die beiden Stoffe aktiviert werden und so die Herstellung von Eiweißen vorantreiben.

Ebenfalls spielen sie eine Rolle beim Kohlenhydratwechsel und damit auch für die Energieproduktion. Kalium reguliert überdies den Säurebasenhaushalt, wogegen Magnesium für die Erregungsleitung des Nervensystems zuständig ist und damit die Muskelarbeit unterstützt.

Eiweiß

Eiweiß ist ein nicht wegzudenkender Bau- und Reparatur für die menschlichen Zellen und ist maßgeblich an der Funktion und Struktur des menschlichen Körpers beteiligt. Auch kann es an diversen Stoffwechselvorgängen beteiligt sein. Die Eiweiße sind lange nicht so reich an Kalorien wie Fette. Es wird mit der Nahrung aufgenommen und im Darm in seine Bestandteile zerlegt.

Aminosäuren werden aus diesem Vorgang gewonnen, die später als Material für den Aufbau körpereigener Eiweiße verwendet werden. In Sachen Energieversorgung gilt Eiweiß nur als Ersatzspieler. Der Körper setzt Proteine als Energiequelle erst dann ein, wenn alle Kohlenhydrat- und Fettspeicher aufgebraucht worden sind.